Bernds Tourtagebuch

 

Band ab! 31. August 2010, 16:24 Uhr

 

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Früher hieß es noch so bei Tonaufnahmen. Jetzt versehen Festplatten diesen Dienst. Und weil unsere kleine Band in den letzten Monaten eine Reihe schöner Auftritte hingelegt hat und es doch eine ordentliche Zahl neuer Songs in unser Programm geschafft haben, wollten wir das für die Nachwelt erhalten und damit vielleicht die FreundInnen unserer Musik beglücken. Als Schmankerl haben wir uns dann für Hattersheim noch Gäste eingeladen, die wir in den letzten Monaten begleitet haben bzw. mit uns musizierten. Dazu gehören Linda Krieg an der Mundharmonika sowie Larry Watkins und Jessica Born am Gesang.

In der Kulturscheune Höchst hatten wir ein aufmerksames Publikum, das der Veranstaltung einen konzertanten Rahmen gab und uns wirklich klasse unterstützte. Dass wir ab sofort den Besucherrekord halten, hat uns natürlich besonders gefreut. Und das mit den Rosen, Chapeau, das hatten wir noch nie!

Im Posthof zu Hattersheim konnten wir es dann ein bisschen mehr krachen lassen und es war eher Partystimmung angesagt. Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob wir dank Krishna Meindls Hilfe an besagten Festplatten (nein, leider nix zum Essen) die Mitschnitte weiter bearbeiten können.

Wie so oft besonderen Dank an die FotografInnen Clarissa Stolze und Rainer Weisbecker; und natürlich an die Veranstalter in Höchst und Hattersheim (schaut mal auf deren Homepage, die haben wirklich tolle Angebote!)

PS: In Hattersheim spielen wir nicht in einem überdimensionierten Irish Pub, das ist nur eine Fototapete oder so; andererseits wäre das doch einmal eine schöne Bühne, mit dem neuesten Single Malt in Reichweite. Hätte was!

Da fliegt mir doch das Blech weg! 23. Juli 2010, 12:27 Uhr

 

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Gestern Abend, bei durchwachsenem Wetter (der erste Regentag seit langem), spielten wir mit Andreas Schmid-Martelle bei Stoffel im Grüneburgpark, einer höchst empfehlenswerten Veranstaltungsreihe im sommerlichen Frankfurt. Und zum ersten Mal gab es  ein Blech-Gewitter aus zwei Duolians und einer Tricone (so die Typenbezeichnung der Blech-Gitarren), welches gegen das sich abzeichnende Gewitter am Frankfurter Himmel deutlich an Klanggewalt überlegen war. Nur schon einmal als kleiner Vorgeschmack: Im November veranstalten wir das erste Hound Dog Taylor Festival (im Drei-Königskeller), man munkelt, es sei schon ausverkauft; schau mer mal, wie viele Blechgitarren da ihren formschönen und klangreinen Schatten voraus werfen. Die Fotos hat wie so oft unser netter Mundart-Kollege Rainer Weisbecker gemacht, besucht ihn mal live oder im Netz! Wie er das zweite Foto verfremdet hat ist mir allerdings fraglich. Waren da bei den Beteiligten etwa Bewusstseins erweiternde Substanzen im Spiel, etwa sogar Äppler? Das, werte Leserin, werter Leser, müssen wir aber ein anderes Mal klären.

Jazz in der Burg, Blues im Hof und aufm Platz. 15. Juli 2010, 17:16 Uhr

 

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Heiß war’s, anstrengend war’s, schön war’s .

Los ging unsere kleine (Rhein-) Hessen-Tour am letzten Donnerstag in Schwalbach auf dem Platz beim Rathaus , da saßen im Schatten entspannt ca. 350 Leute, hörten uns zu und alle waren zufrieden und glücklich. Leider gibt es davon keine Beweisfotos; aber trotzdem ein schöner Auftakt.

Am Samstag in Frei-Laubersheim ging es dann sportlich zu: MBB gegen das kleine Finale. Ich muss zugeben, wir waren überrascht, dass doch ca. 200 BluesfreundInnen uns den Vorzug vor dem Finale um die goldene Ananas gaben. Wir hatten als Special Guest noch Jessica Born dabei, da kriegt unsere Musik noch ein paar Schattierungen mehr dazu. Na, und über die Location vom Kalle muss man ja kein Wort verlieren, die ist aller erste Sahne. Die tollen Fotos sind von Thomas Torkler. Dass er mich aber so oft beim Fratzenschneiden erwischt hat, gibt mir zu meiner „Bühnenshow“ doch etwas zu denken, hmm?!

Nach einer sehr kurzen Nacht mussten wir in Dreieich bei “Jazz in der Burg”  schon um 8.00 Uhr (a.m.) zum Soundcheck aufschlagen. Gut, dass der Kaffee schon durch war und die Tontechniker alles locker angehen ließen. Tja, und der Auftritt hat dann richtig Laune gemacht, wir haben selten vor so einem freundlichen und enthusiastischen Publikum gespielt, da war der eigentlich undankbare erste Platz bei einem Festival überhaupt nicht undankbar sondern wir fühlten uns direkt sauwohl und hatten mächtig Spaß auf der Bühne.

Und darüber, dass es Eric Bibb dann auch noch zu seinem Auftritt schaffte (war das jetzt p.m. oder a.m., egal, kann man ja mal verwechseln), freuten sicher alle Beteiligten sehr. Über die Qualitäten von Blues Company und Big Daddy Wilson braucht man ja kein Wort zu verlieren, die kennt man ja. Und für uns war es wirklich eine große Freude mit diesen die Bühne zu teilen. Hier hat Clarissa Stolze die Kamera bedient.

Noch einen entspannten Sommer wünscht der

 

Bernd

 

PS: Wie sich das letzte Bild in die Serie schleichen konnte, bleibt mir vollkommen unverständlich!

PPS: Noch mehr Fotos aus Dreieich findet ihr hier:

http://www.op-online.de/nachrichten/dreieich/bluesmorning-burgfestspiele2010-fotostrecke-839817.html

PPPS: Jetzt noch zwei Foddos vom lieben Kollegen Rainer Weisbecker, jetzt aber Schluss!

 

Cool Blues on Daddy’s Day 14. Mai 2010, 16:46 Uhr

 

Nach einem Jahr aussetzen waren wir am diesjährigen Himmelfahrtstag wieder beim bestens organisierten Vatertags-Open Air im Hinterhof des Jazzkellers Hanau zu Gast. Zwar war es bewölkt und gefühlt noch nicht mal im zweistelligen Temperaturbereich, aber wenigstens blieb es trocken.

 Nachdem schon die IKS-Bigband höchst kompetent und swingend eingeheizt hatte, taten wir das Unsrige, damit es den Zuhörer/innen nicht zu frostig wurde. Mit Kevin Duvernay am Bass (der es gerade noch so zur Showtime geschafft hatte, weil er eigentlich dachte, der Auftritt sei erst abends) und special guest Andreas Schmidt-Martelle (plus Backing Vocals von Corinna und abschließendem “Thrill Is Gone” mit Tommie Harris) war es kein typischer, aber ein überaus hochklassiger Matchbox-Gig. Den zahlreichen, eisern ausharrenden Fans schien es auch bestens zu gefallen.

Der Jazzkeller in Hanau ist auch zu “normalen” Konzertterminen einen Besuch wert - das ehrenamtliche Team ist sehr engagiert und nett und das Programm kann sich sehen lassen. Wir sind am 11. Dezember wieder mit unserer Weihnachts-Show dort!

So, und wenn ihr euch jetzt fragt, wo die dazugehörigen Bilder sind, dann schaut einfach mal hier (Dank an Evelyn für die fotografische Dokumentation):

www.slide.com/r/mGhekaRTxT8m1wTDu5q_KqjHfznV9NjO

Silberhochzeit mit Blues Shacks und Matchbox in Liederbach 19. April 2010, 16:19 Uhr

 

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Wohl der Gemeinde, die über engagierte Ehrenamtliche verfügt. Dazu gehört, zumindest was wir im Musikalischen beurteilen können, Liederbach mit seinem Jazz-Club. Der feierte unlänglich seine Silberhochzeit, das 25-jährige Bestehen. Stellvertretend für den ganzen Club sei hier mal die Familie Götte erwähnt, die sich rührend um uns “Mucker” gekümmert hat!.

Freitags spielten vor vollem Haus die Barrelhouse Jazzband und samstags war dann Blues-Time; und was für eine!

Unser werter Trommler Georg war familiär verhindert, da fanden wir aber in Tommie Harris einen vollwertigen Ersatz, und wie man auf den Fotos (danke Clarissa!) erkennen kann stand Tommie am Ende von unserem Set auch als Sänger im Rampenlicht. Dafür unterstützten uns Dennis und Bernhard von den Shacks an Piano und am Schlagwerk, das war schon mal ein zünftiger Einstieg.

In der zweiten Hälfte zeigten die Blues Shacks, welche Klasse sie haben, dass sie zu den Spitzenbands Europas gehören, und wie man ordentlich das gut gefüllte Haus rockt.

Schlussendlich die von allen erwartete Session, die in diversen Gitarren- und Harmonika- Orgien gipfelte und in einer glücklichen und erschöpften Verbeugung endete.

Für uns sind die Gelegenheiten, bei denen man sich mit den Herren Kollegen einfach mal zum Kaffee trifft, Zeit zum Schnacken und später auch zum jammen hat etwas ganz besonderes und rares; meistens fährt man auf der Autobahn, bildhaft gesprochen, aneinander vorbei oder trifft sich nur en passant auf einem großen Festival.

Besonders sei an dieser Stelle noch der sechste Blues Shack erwähnt: Helmut “Boogie” Meyer. Der sorgte auch bei uns für einen tollen Sound, der der Umgebung angemessen war.

Danke!